Aktuelles & Veranstaltungen

9.-16.4.2016

 „Alter in Würde“

 Woche für das Leben vom 9. – 16.4.2016

Die diesjährige „Woche für das Leben“ findet vom 9.-16. April statt. Unter dem Motto „Alter in Würde“ steht die zunehmende „aktive“ Altersphase im Mittelpunkt. Verschiedene Veranstaltungen sollen „Lust“ auf diesen spannenden Lebensabschnitt machen: 

April - November 2016

 

Blickwechsel 2016. Bild des Monats extra

Bilder im Dialog zwischen Theologie und Kunstwissenschaft

Die Veranstaltungsreihe Blickwechsel in Kooperation von Städtischem Kunstmuseum Spendhaus und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Reutlingen wird fortgesetzt. An vier Donnerstagabenden – dem traditionellen Termin für Bild des Monats im Gespräch – treten Kunstwissenschaftler aus dem Spendhaus und Reutlinger Theologen in einen Dialog über ausgewählte Kunstwerke aus der Sammlung des Museums. Vor den Originalbildern bringen sie ihre jeweilige Sichtweise unter Beteiligung des Publikums zur Sprache. Musikalische Beiträge verschiedener Reutlinger Künstler umrahmen die Abende. 

 16.2.2016

 „Eins in Christus“

 ACK Reutlingen beschreibt Gemeinschaft und Zusammenarbeit christlicher Kirchen in Reutlingen

Im vergangenen Jahr feierte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Reutlingen ihr 25jähriges Jubiläum. Für die ACK der Anlass, eine Standortbestimmung der hiesigen Ökumene vorzunehmen und Visionen zu entwickeln. Das Ergebnis liegt nun in der Schrift „Eins in Christus“ vor. Der Titel ist Ausdruck der Vision, die dabei leitend war: Die christlichen Kirchen wollen sich weiterentwickeln zu mehr „Miteinander“ in den gegenseitigen Beziehungen und zu mehr „Gemeinsamkeit“ im Verhältnis zu anderen Religionen, zur Stadt und Gesellschaft. Die Einheit der Christen, die im gemeinsamen Glauben an Jesus Christus begründet ist, soll ihren sichtbaren Ausdruck in einer „Einheit in Vielfalt“ finden.

In der Bilanz sind vier Felder im Blick. Zum einen die Begegnung der Christen im gemeinsamen Gebet und Feiern, wie sie beispielsweise in ökumenischen Gottesdiensten oder Bibelwochen erfolgt. Angeregt wird, sich noch mehr gegenseitig einzuladen oder auszuhelfen, die Schwestergemeinden stärker in eigene Informationen einzubeziehen oder den ökumenischen Dialog zu intensivieren.

Ein weiteres Feld liegt im Auftrag der Kirchen begründet: das Evangelium als frohmachende und befreiende Botschaft in die Welt zu tragen. Die Würde des Menschen und dessen Sehnsucht nach geistlicher Begleitung wird dabei in den Blick genommen. Hier gilt es, festliche Anlässe der Stadt mit dem spirituellen Reichtum der Kirchen zu begleiten oder Netzwerke zu bilden, um ein Leben in Frieden und Versöhnung zu fördern.

Die Kirchen sehen sich zudem in der Pflicht, für die Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und das öffentliche Leben mitzugestalten. Hier gilt es, gemeinsam Stellung zu beziehen und vereint zu handeln, sei es in Politik, Diakonie oder Bildung.

Schließlich gewinnt der Dialog und die Begegnung mit Gläubigen anderer Religionen zunehmend an Bedeutung. Die ACK sieht sich als christlicher Partner im interreligiösen Miteinander, das bestimmt ist vom Respekt vor dem Glauben anderer. Angestrebt wird ein „Ständiger Rat“ von Delegierten aller in Reutlingen vertretenen Religionen, der sich mit Fragen der freien Religionsausübung befasst.

Die Beschreibung der Ökumene in der Stadt aus Sicht der ACK trägt dem Umstand Rechnung, dass die ökumenische Zukunft in der Mitte der Gemeinde liegt, die im Anderen einen geistlichen Reichtum sieht und zu gegenseitiger Entlastung beiträgt. Und so steht am Ende der Wunsch, dass die Broschüre „Eins in Christus“ Verbreitung in den Kirchengemeinden findet und sich so als Anregung und Ansporn zugleich für eine ökumenische Kultur des Dialogs und der Zusam¬menarbeit erweist.
Die Broschüre ist erhältlich bei den Kirchengemeinden sowie der Kath. Dekanatsgeschäftsstelle Reutlingen (Tel.: 07121 144840)

 

13.8.2015

 

Bündnis für Flüchtlinge

Gottesdienstinitiative aller Kirchen im Landkreis Reutlingen am 19./20. September 2015

 

Immer mehr wächst die Zahl der Flüchtlinge, die im Landkreis untergebracht werden sollen. Angesichts der zunehmend schwierigen Situation sehen sich die Kirchen im Landkreis in der Verantwortung und zur engen Zusammenarbeit mit den politisch Zuständigen herausgefordert. Neben der bisher geleisteten Arbeit durch ihre Fachdienste und zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen sollen am 19./20. September die Gottesdienste dem Themenfeld „Flüchtlinge“ gewidmet werden. Damit wollen die Kirchen ein Zeichen für die gesamte Gesellschaft setzen. Zugleich soll dies ein Impuls für eine am 11.10. vorgesehene zentrale Veranstaltung von Landkreis und Kirchen sein.

Unter dem Motto „Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen“ soll deutlich werden, dass der Einsatz für verfolgte und gefährdete Menschen zu den elementaren Aufgaben von Christen gehört. Dazu sollen Anregungen für eine Willkommenskultur im konkreten Alltag gegeben werden, denn diese sei „ein Leitbild der Bibel und mit Gottes Auftrag an sein Volk verbunden“, heißt es in einem Schreiben der Kirchenleitungen. Es gelte, an einer gelebten und anerkannten Willkommenskultur festzuhalten und die damit verbundenen Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

 

20.7.2015 


Terror – Vertreibung – Neuanfang / Hoffnung für Nigeria?!

 

 

Benefizkonzert mit Informationen

Unter dem Titel ‚Terror – Vertreibung – Neuanfang / Hoffnung für Nigeria?!‘ findet am 20. Juli
um 20 Uhr eine Benefizveranstaltung zugunsten der Kirche in Nigeria (E.Y.N.) in der Kreuzkirche statt.
Albrecht Ebertshäuser, Pfarrer i.R., berichtet über die schrecklichen Folgen des Terrors von Boko Haram
nach seiner Nigeriareise im Mai diesen Jahres. Hilfe ist dringend nötig.  Wichtige politische und
kirchliche Hoffnungszeichen, dem Terror sich zu widersetzen, gibt es. 

Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen,
der Neuapostolischen Kirche und dem Gesprächskreis Christlicher Religionen wollen als Veranstalter
über Religions- und Konfessionsgrenzen hinweg ein Signal für Solidarität mit den Opfern und
zum Frieden setzen. Für die Benefizveranstaltung konnten der Gospelchor Reutlingen,
der Chor der Neuapostolischen Kirche und die Mosaik-Band gewonnen werden.












 

 

25.5.2015

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Reutlingen besteht seit 25 Jahren /
Festgottesdienst mit Bischof Klaiber in St. Wolfgang

 

Pfingsten wird gefeiert


Am Pfingstmontag feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Reutlingen ihr 25-jähriges Bestehen
mit einem Gottesdienst in der St. Wolfgangkirche ab 10 Uhr.

„Eins in Christus“ lautet die Botschaft, die in Statements aus der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche entfaltet und auch im Mittelpunkt der Predigt von Bischof i.R. Dr. Walter Klaiber stehen wird. Klaiber war 13 Jahre lang Direktor der Theologischen Hochschule der methodistischen Kirche in Reutlingen und anschließend Bischof seiner Kirche.

Ein Projektchor unter Leitung von Andreas Dorfner begleitet den ökumenischen Gottesdienst. Erwartet werden auch Beiträge der Kirchengemeinden zu dem Lied: „Strahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht heißt Christus“. Sie bringen jeweils einen „Strahl“ mit, auf dem zu lesen sein wird, was jede einzelne Konfession sich aus der Einheit der Christen und ihrer Vielfalt verspricht.

 

 

 

16.-22.4.2015

 

 

„Bei allem, was Recht ist!“
Sterben in Würde – Sterben mit Würde

Medizin-Ethische Veranstaltungsreihe zur Woche für das Leben 2015

 

Die „Woche für das Leben 2015“ widmet sich an drei Abenden dem brisanten und aktuellen Problembereich “Sterben – Sterbehilfe – Sterbebegleitung“. Jeweils um 20 Uhr im Gemeindezentrum Hohbuch stehen folgende Themen zur Debatte:
 
Donnerstag, 16. April:
Prof. Dr. jur. Hans Kamps, Geschäftsführer der Bezirksärztekammer Südwürttemberg a.D. beleuchtet die juristischen Aspekte: Ärztliche Garantenpflicht, ärztlich assistierter Suizid, Begriffsklärung zu aktiver und passiver Sterbehilfe, freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit.
 
Freitag, 17. April:
Dr. Wild, Palliativmediziner, Lt. Arzt Altersmedizin Bad Urach spricht über Hilfe beim Sterben und (Palliativ-)Medizinische Aspekte des Themas.
 
Montag, 20. April:
Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing, Universität Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin gibt aus der Sicht eines Mediziners medizin-ethische Impulse auch mit der Frage: Hilfe zum Sterben?
 
An alle Referate schließen sich Gesprächsrunden mit Menschen aus der ärztlichen und pflegerischen Praxis, sowie der Sterbebegleitung an.

Dienstag, 21.4.2015, 16 – 18 Uhr:
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe schaltet  der Reutlinger Generalanzeiger ein Informations- und Beratungstelefon rund ums Thema. Experten beantworten Fragen zu „Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht“; medizinisch-ethische Probleme; Bestattungskultur/Trauerfeiern; Sterbebegleitung.


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26.2.2015

 

Blickwechsel – Bild des Monats extra

Bilder im Dialog zwischen Theologie und Kunstwissenschaft

Das Themenjahr „Bild und Bibel“ auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 gibt den Anlass für eine besondere Veranstaltungsreihe, bei der das städtische Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Reutlingen kooperieren. An vier Donnerstagabenden – dem traditionellen Termin für „Bild des Monats im Gespräch“ – treten Kunstwissenschaftler aus dem Spendhaus und Reutlinger Theologen in einen Dialog über ausgewählte Kunstwerke aus der Sammlung des Museums. Vor den Originalbildern bringen sie ihre jeweilige Sichtweise unter Beteiligung des Publikums zur Sprache. Musikalische Beiträge verschiedener Reutlinger Künstler umrahmen die Abende.

Termine | Themen | Ausführende:

Donnerstag, 26. Februar, 18 Uhr
Aus dunkler Zeit: HAP Grieshabers „Reutlinger Passion“ 1935

Thomas Münch, Dekanatsreferent, Katholisches Dekanat Reutlingen-Zwiefalten
Herbert Eichhorn, Museumsleiter, Kunstmuseum Spendhaus
Jazzensemble der Evang. Gesamtkirchengemeinde, Leitung: Kantorin Michaela Frind

jeweils im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus
Spendhausstraße 4, 72764 Reutlingen
Eintritt frei.
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Donnerstag, 30. April, 18 Uhr.
Die geschundene Kreatur: Gustav Kluges „Tätowierte Affenhaut“ (1996)

Christina Hörnig, Pfarrerin beim Dekan, Evangelisches Dekanat Reutlingen
Herbert Eichhorn, Museumslieter, Kunstmuseum Spendhaus
Ellen Winkel-Lim, Cello
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Donnerstag, 30. Juli, 18 Uhr
Rätselhafte Doppelnatur: HAP Grieshabers „Engel“ (1953)

Astrid Gilch-Messerer, Pfarrerin, Evangelische Kreuzkirchengemeinde Reutlingen
Dr. Ralf Gottschlich, stellvertretender Museumsleiter, Kunstmuseum Spendhaus,
Alfred Gross, Cembalo
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Donnerstag, 29. Oktober, 18 Uhr
Schuldfragen: Felix Droeses „Cain-Fragment“ (2000)
Prof. Dr. Jörg Barthel, Theologische Hochschule Reutlingen
Martina Köser-Rudolph, stellvertretende Museumsleiterin, Kunstmuseum Spendhaus
Joachim Scheu, Piano
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