Aktuelles & Veranstaltungen

 

29.4.2017

Freiheit und Verantwortung. Zur Bedeutung der Reformation heute

Studientag der Theologischen Hochschule Reutlingen (THR)
in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Reutlingen


29. April 2017, 9.30 - 16.30 Uhr, Theologische Hochschule Reutlingen, Friedrich-Ebert-Str. 31

 

Programm

  9:30    Begrüßung (Prof. Dr. Roland Gebauer, Rektor) + Grußwort ACK (Martin Burgenmeister)
             Thematische Einführung mit Wort und Musik (Prof. Dr. Ulrike Schuler/ Prof. Christof Voigt)
10:00    Die Rechtfertigungslehre als Kernanliegen der Reformation. Beobachtungen und Überlegungen aus konfessioneller und biblischer Perspektive (Prof. Dr. Roland Gebauer)
11:00    Luther und Tauler. Mystik als ökumenisches Erbe der Reformation (Dr. Daniela Blum)

12:00    Imbiss/Kaffee

13:00    Religionsfreiheit – erstrittenes Grundrecht nach-reformatorischer Bewegungen (Prof. Dr. Ulrike Schuler)

14:00    Kaffee/Tee etc.

14:30    Gruppenarbeiten (jeweils 15minütiger Input)
             •    Den Leuten „auf das Maul sehen“ - hermeneutische Prinzipien der revidierten Lutherübersetzung (Prof. Dr. Jörg Barthel)
             •    Rechtfertigung sozial gedacht (Prof. Dr. Michael Nausner)
             •    Dem Teufel ins Gesicht lachen - Impulse Martin Luthers für die Seelsorge (Prof. Dr. Holger Eschmann)
             •    Gesungene Theologie bei Martin Luther und Charles Wesley  (Dr. Ulrike und Prof. Christof Voigt)
             •    Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre - Mit den Menschen heute von Rechtfertigung sprechen (Bischof em. Dr. Walter Klaiber)

16:00    „Versöhnt miteinander“ – ökumenischer liturgischer Abschluss unter Aufnahme des Wortes der ACK zu 500 Jahre Reformation

Anmeldung erwünscht.
>>> Weitere Infos

 

April 2017

 

ACK-Delegiertenversammlung

 

 

Neuapostolische Kirche in der ACK 

 

Dimitrios Katsanos folgt Harald Rückert im Vorstand nach

Mit der Neuapostolischen Kirche als ständigen Gast hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Reutlingen ein weiteres Mitglied aufgenommen. In den Vorstand rückt der griechisch-orthodoxe Pfarrer Dimitrios Katsanos an Stelle des neugewählten Bischofs der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, Harald Rückert. Außerdem verabschiedeten die Delegierten der Mitgliedskirchen ein Erklärung zum Reformationsgedenken 2017. Auch sollen im Vorfeld der Bundestagswahl die Kandidaten der Bundestagsparteien zu einem Wahlpodium eingeladen werden.

Neuapostolische Kirche als Gastmitglied

Einstimmig war der Beschluss, die Neuapostolische Kirche (NAK) als ständigen Gast in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Reutlingen aufzunehmen. Damit gehören nun der ACK zehn christliche Konfessionen an: Neben der Evangelischen Landeskirche und römisch-katholischen Kirche die Evangelisch-methodistische Kirche, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), die altkatholische und Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), die Griechisch-Orthodoxe und Rumänisch-Orthodoxe Kirche) sowie als weiterer Gast die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Mit Vertretern der NAK bestanden schon seit längerem Gespräche und verschiedentliche Kontakte. Besonders eindrücklich war den Delegierten eine Sitzung im vorletzten Jahr in den Räumlichkeiten der Neuapostolischen Kirche Reutlingen-Süd in Erinnerung. Hier konnte ausführlich über die theologische Ausrichtung und rituellen Bräuche dieser Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen christlichen Religionsgemeinschaft informiert werden. Nach einer langen Phase der Abschottung hat sich die NAK in den letzten Jahren den anderen christlichen Konfessionen gegenüber geöffnet. Mit der Vorlage des Katechismus gibt es zum ersten Mal eine öffentlich kommunizierte schriftliche Vorlage der eigenen Glaubensfundamente, die im Dialog mit den anderen christlichen Kirchen stehen will. Offenkundig besteht ein großes Interesse an ökumenischen Beziehungen; dies wird durch hohes Engagement der insgesamt sieben neuapostolischen Kirchengemeinde in Reutlingen bei ökumenischen Aktionen und Veranstaltungen sowie im interreligiösen Gesprächskreis und dem Friedensgebet der Religionen deutlich.

Dimitrios Katsanos im Vorstand

Für den zum Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche gewählten Harald Rückert rückt Dimitrios Katsanos in den Vorstand nach. Damit ist erstmals ein Mitglied der griechisch-orthodoxen Kirche im Leitungsgremium der ACK Reutlingen, zu dem noch der evangelische Pfarrer Martin Burgenmeister und Thomas Münch vom katholischen Dekanat Reutlingen-Zwiefalten gehören.

Erklärung zum Reformationsgedenken 2017

Unter dem Titel „Reformation – ein gemeinsames Erbe?“ verabschiedeten die Delegierten eine Erklärung zum Reformationsgedenken 2017. Darin wird auf die Auswirkungen der Reformation auch auf nicht evangelische Kirchen hingewiesen. Beispielsweise habe das 2. Vatikanische Konzil wesentliche Anliegen der Reformation aufgegriffen. Dennoch wird mit Bedauern eine „Tendenz zur Zersplitterung der Kirche Jesu Christi“ festgestellt. Hervorgehoben wird die Betonung der christlichen Freiheit als „Grundlage zur Einführung der bürgerlichen Freiheiten und der demokratischen Gesellschafts- und Staatsformen“. Als Herausforderung wird das Engagement für eine „angemessene Form der Einheit unter den Christen“ in Verbindung zu einem „Engagement für ein solidarisches Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft“ gesehen. Dazu gehört auch eine Verständigung mit anderen Religionen über gemeinsame ethische Werte, um „den Frieden und die Gerechtigkeit in der Welt zu stabilisieren“.

>>> Die Erklärung im Wortlaut

Wahlpodium im Herbst

Wie in früheren Jahren sollen auch vor der Bundestagswahl im Herbst die Kandidierenden der im Bundestag vertreten Parteien zu einem Podium eingeladen werden. Diskutiert werden Themen, die aus Sicht der Kirchen für das Leben der Menschen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedeutsam sind.

 

November/Dezember 2016

 

Friedensgebet der Religionen

 

 

Seit November bis Weihnachten findet wieder jeden Montag das wöchentliche Friedensgebet der Religionen statt. Immer um 18.30 Uhr am Baum der Religionen neben der Reutlinger Stadthalle. Der Gesprächskreis Religionen lädt ein.

Bei jedem Friedensgebet der Religionen werden von verschiedenen Kirchen und Religionsgemeinschaften in der eigenen Tradition nacheinander Gebete für den Frieden vorgetragen und übersetzt. Vertreter der jüdischen Gemeinde, der Kirchen, der Moscheevereine und der Baha´i-Gemeinde.

 

 

9.11.2016 

 

„Der Weg der Sterne“

 

 

Gedenkstunde am 9.11. zur Reichspogromnacht

 

Auch dieses Jahr lädt die (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Reutlingen in Kooperation mit der Stadt und der jüdischen Gemeinde zur Gedenkstunde um 18.30 Uhr in die Marienkirche ein. Schülerinnen und Schüler der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule thematisieren die „gelben“ Sterne, die von den Nazis den den Juden verpasst wurden und damit ihre systematische Ausgrenzung und Verfolgung augenfällig öffentlich wurde.

Aller Opfer dieser Ausgrenzung, Verfolgung und Ermordung soll erneut gedacht werden in der Gedenkstunde zum 9.11. und durch den anschließenden Zug zur Gedenktafel an der Mauer gegenüber der Stadtbücherei.

 

 

13.10.2016 

 

Neuer Vorstand der ACK Reutlingen gewählt

 

 

Bei der turnusmäßigen Wahl hat die Delegiertenversammlung der ACK Reutlingen Pfarrer Martin Burgenmeister neu in den Vorstand gewählt; bestätigt wurden Dekanatsreferent Thomas Münch und Pastor Harald Rückert.

Nach Ende der dreijährigen Amtszeit hatten die Delegierten wieder einen neuen Vorstand zu wählen. Der dreiköpfige Vorstand soll nach der Satzung mit Vertretungen aus der evangelischen, der katholischen sowie einer der weiteren Kirchen bestehen. Wiedergewählt wurden Pastor Harald Rückert (Evang.-meth. Erlöserkirche) und Dekanatsreferent Thomas Münch (Kath. Dekanat). Mit Martin Burgenmeister, Vertreter der evangelischen Gesamtkirchengemeinde in der ACK, rückt ein "neues Gesicht" in das Leitungsgremium. Der Pfarrer der evang. Christuskirche nimmt  damit den Sitz der evangelischen Kirche ein, der nach dem Weggang von Christina Hörnig als Pfarrerin beim Dekan ein gutes halbes Jahr vakant war.

Der Vorstand bereitet die Sitzungen der Delegiertenversammlung vor, lädt zu den Sitzungen ein und sorgt für die Durchführung der gefassten Beschlüsse. Außerdem vertritt er die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Reutlingen nach außen.

 

 

 

 

 

 

19.-.28.7.2016

 

 

Ökumenische Perspektiven in Reutlingen

 

 

Was erwarten kleinere Kirchen und Gemeinden von der Evangelischen Landeskirche und der römisch-katholischen Kirche in Reutlingen? Darüber diskutieren in der diesjährigen Sommerakademie in der Citykirche am Nikolaiplatz Vertreter von neun Kirchen und Gemeinschaften unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“(ACK).

 

Los geht’s am Dienstag, 19. Juli um 20 Uhr mit Professor Dr. Bernd Jochen Hilberath von der katholisch-theologischen Fakultät Tübingen
mit der Frage: „Wohin blickt die katholische Kirche im Blick auf die Ökumene vor Ort und weltweit?“ 

Die evangelische Sicht auf die Ökumene vertritt am Dienstag, 26. Juli um 20 Uhr Professor Dr. Jürgen Kampmann von der evangelisch-theologischen Fakultät Tübingen.

Habhaft und handfest soll es am dritten Abend der Reihe am Donnerstag, 28. Juli um 20 Uhr werden. Hier gibt es von den ACK-Mitgliedern in Reutlingen Kurzdarstellungen, wie es zur Gründung der eigenen Kirche oder Gemeinschaft kam, wie sie es mit der ökumenischen Zusammenarbeit halten und was sie voneinander erwarten.
Dazu gehören die Methodisten, die Baptisten, die selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche und die Evangelische Landeskirche. Neben der römisch-katholischen Kirche ist es die Alt-Katholische-Kirche und die griechisch-orthodoxe Kirche. Ebenso die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und in einem angestrebten Gaststatus die Neuapostolische Kirche.

Die Abende werden moderiert von Ulrike Neher-Dietz von der Citykirche und Frieder Leube von der Evangelischen Bildung.
Informationen gibt es bei der Evangelischen Bildung, Tel. 07121/9296-11 oder www.evang-bildung-reutlingen.de

9.-16.4.2016

 

 

 „Alter in Würde“

 

 

 Woche für das Leben vom 9. – 16.4.2016

 

Die diesjährige „Woche für das Leben“ findet vom 9.-16. April statt. Unter dem Motto „Alter in Würde“ steht die zunehmende „aktive“ Altersphase im Mittelpunkt. Verschiedene Veranstaltungen sollen „Lust“ auf diesen spannenden Lebensabschnitt machen: 

April - November 2016

 

Blickwechsel 2016. Bild des Monats extra

Bilder im Dialog zwischen Theologie und Kunstwissenschaft

 

Die Veranstaltungsreihe Blickwechsel in Kooperation von Städtischem Kunstmuseum Spendhaus und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Reutlingen wird fortgesetzt. An vier Donnerstagabenden – dem traditionellen Termin für Bild des Monats im Gespräch – treten Kunstwissenschaftler aus dem Spendhaus und Reutlinger Theologen in einen Dialog über ausgewählte Kunstwerke aus der Sammlung des Museums. Vor den Originalbildern bringen sie ihre jeweilige Sichtweise unter Beteiligung des Publikums zur Sprache. Musikalische Beiträge verschiedener Reutlinger Künstler umrahmen die Abende. 

 

 16.2.2016

 

 

 „Eins in Christus“

 

 

 ACK Reutlingen beschreibt Gemeinschaft und Zusammenarbeit christlicher Kirchen in Reutlingen

 

Im vergangenen Jahr feierte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Reutlingen ihr 25jähriges Jubiläum. Für die ACK der Anlass, eine Standortbestimmung der hiesigen Ökumene vorzunehmen und Visionen zu entwickeln. Das Ergebnis liegt nun in der Schrift „Eins in Christus“ vor. Der Titel ist Ausdruck der Vision, die dabei leitend war: Die christlichen Kirchen wollen sich weiterentwickeln zu mehr „Miteinander“ in den gegenseitigen Beziehungen und zu mehr „Gemeinsamkeit“ im Verhältnis zu anderen Religionen, zur Stadt und Gesellschaft. Die Einheit der Christen, die im gemeinsamen Glauben an Jesus Christus begründet ist, soll ihren sichtbaren Ausdruck in einer „Einheit in Vielfalt“ finden.

In der Bilanz sind vier Felder im Blick. Zum einen die Begegnung der Christen im gemeinsamen Gebet und Feiern, wie sie beispielsweise in ökumenischen Gottesdiensten oder Bibelwochen erfolgt. Angeregt wird, sich noch mehr gegenseitig einzuladen oder auszuhelfen, die Schwestergemeinden stärker in eigene Informationen einzubeziehen oder den ökumenischen Dialog zu intensivieren.

Ein weiteres Feld liegt im Auftrag der Kirchen begründet: das Evangelium als frohmachende und befreiende Botschaft in die Welt zu tragen. Die Würde des Menschen und dessen Sehnsucht nach geistlicher Begleitung wird dabei in den Blick genommen. Hier gilt es, festliche Anlässe der Stadt mit dem spirituellen Reichtum der Kirchen zu begleiten oder Netzwerke zu bilden, um ein Leben in Frieden und Versöhnung zu fördern.

Die Kirchen sehen sich zudem in der Pflicht, für die Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und das öffentliche Leben mitzugestalten. Hier gilt es, gemeinsam Stellung zu beziehen und vereint zu handeln, sei es in Politik, Diakonie oder Bildung.

Schließlich gewinnt der Dialog und die Begegnung mit Gläubigen anderer Religionen zunehmend an Bedeutung. Die ACK sieht sich als ch